Einblicke in die High-Tech-Produktion: AT&S öffnet weltweit seine Werkstore
ologieunternehmen AT&S mitteilt, haben anlässlich der erstmals weltweit an allen Produktionsstandorten durchgeführten Family Days über 8.500 Besucher Einblicke in die Fertigung von IC-Substraten und Leiterplatten erhalten.

Die Veranstaltungsreihe umfasste sechs Produktionswerke in Indien, China, Malaysia und Österreich sowie eine separate Veranstaltung des Büros in Hongkong. Den Besuchern wurden Führungen durch die laufende Fertigung geboten, darunter Reinraumbereiche für IC-Substrate und Multilayer-Leiterplatten.
Ablauf und Standortabdeckung
Beginn der Reihe: 1. Mai am indischen Standort Nanjangud. Folgestationen: die chinesischen Werke Shanghai und Chongqing sowie Kulim (Malaysia). Abschluss im Juli: die österreichischen Standorte Leoben und Fehring. Die Initiative erstreckte sich damit über rund drei Monate. Mit Werken auf drei Kontinenten unterhält AT&S eine geografisch verteilte Produktionsbasis für IC-Substrate und Leiterplatten. Die genannten Standorte – Nanjangud, Shanghai, Chongqing, Kulim, Leoben und Fehring – bilden die asiatisch-europäische Hauptachse der AT&S-Fertigung ab.
Werksführung und Demonstration
Zur Veranschaulichung der Reinraumtechnik wurden Reinraumanzüge bereitgestellt. Weitere Exponate: Roboterhunde, Rennsimulatoren, Drohnenparcours. Diese Elemente gehören nicht zur laufenden Substratfertigung, sondern dienen der visuellen Zugänglichkeit. Fachliche Inhalte liefen parallel in Form von Expertengesprächen. Die Eröffnung der Reihe in Kulim erfolgte unter Anwesenheit von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern. Initiator der Reihe: Gerald Reischl, Leiter Kommunikation. Der seit dem Vorjahr amtierende CEO Michael Mertin unterstützte das Projekt. Reischl erklärte als Ziel, Verbindungen zwischen Mitarbeitern, Familien und Management aufzubauen. Mertin bezeichnete die Angehörigen als Rückgrat der Unternehmensstärke.
Unternehmenskontext
AT&S beschäftigt eigenen Angaben zufolge rund 15.000 Mitarbeiter. Die Werksführungen wurden parallel zum regulären Fertigungsbetrieb durchgeführt. Die Initiative richtete sich nicht an externe Kunden, sondern an Angehörige der Belegschaft. Die Veranstaltungen umfassten Festakte mit lokalem Brauchtum, Musik, Tanz, Expertentalks und Verpflegung. Zudem wurde ein Kinderprogramm angeboten. Pro Standort ergibt sich aus der veröffentlichten Besucherzahl eine Größenordnung, die eine Werksführung im Parallelbetrieb mit der laufenden Fertigung organisatorisch voraussetzt.