Musée des Confluences: Ticketoptionen für den Museumsbesuch

Beim Ticketkauf für das Musée des Confluences entscheidet nicht nur der Eintrittstarif.

Musée des Confluences: Ticketoptionen für den Museumsbesuch

Entscheidend ist, ob ein Standardticket genügt, ob eine Ermäßigung greift, ob der Besuch mit der Lyon City Card abgedeckt ist und ob der gewählte Buchungsweg einen zeitlichen Vorteil bringt. Das Museum in Lyon verkauft Tageskarten für Dauer- und Wechselausstellungen. Die Tariflogik ist überschaubar. Fehler entstehen meist bei der Zuordnung der Besuchergruppe und bei der Planung des Einlasses.

Musée des ConfluencesLyon

Tickets und Preise

Musée des Confluences

4,6/5 · 583 BewertungenPreise geprüft am 27. August 2026Kurzfristig verfügbar
Am meisten gebucht

Eintrittskarte · Heute und morgen verfügbar

4,5·424 Bewertungen

Offizielle Kasse und Online-Kauf

Erwachsene12 €

Offizielle Website — museedesconfluences.fr

Preise sind Richtwerte: den endgültigen Tarif und freie Termine zeigt die Partnerseite.Buchung über unseren Partner GetYourGuide

Das Musée des Confluences liegt am Zusammenfluss von Rhône und Saône, am südlichen Ende der Presqu'île. Die Adresse lautet 86 Quai Perrache. Die Anreise mit der Straßenbahn T1 bis zur Haltestelle Musée des Confluences ist die direkte Variante. Für die Besuchsplanung sind drei Daten belastbar: Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet, Montag ist Schließtag, und die Kassen vor Ort schließen um 18:15 Uhr. Die exakte Schließzeit des Hauses kann je nach veröffentlichtem Tagesplan abweichen und sollte vor der Anfahrt geprüft werden.

Die Ticketstruktur: ein Tag, mehrere Ausstellungstypen

Das reguläre Tagesticket ist die Referenz für den Standardbesuch. Es gilt für die Dauerausstellungen und die Wechselausstellungen. Damit entfällt die getrennte Auswahl einzelner Ausstellungsbereiche. Wer das Museum zum ersten Mal besucht und nicht ausschließlich eine Sonderausstellung sehen will, benötigt in der Regel diese Eintrittsart.

Die Dauerausstellungen umfassen eine Fläche von 3.000 m². Das ist keine Angabe für die tatsächliche Besuchsdauer, sondern für die räumliche Ausdehnung des Angebots. Die Fläche verteilt sich auf mehrere Bereiche mit unterschiedlichen Themen, Medien und Objektgruppen. Ein Rundgang ohne Pausen lässt sich deshalb nicht sinnvoll mit einem kurzen Zwischenstopp gleichsetzen. Das Ticket ist als Tageskarte angelegt. Der zeitliche Nutzen liegt darin, dass der Besuch nicht auf eine einzelne Ausstellung reduziert werden muss.

Bei der Auswahl sind folgende Varianten zu unterscheiden:

  • Reguläres Tagesticket: Zugang zu Dauer- und Wechselausstellungen für erwachsene Einzelbesucher.
  • Ermäßigter Tarif: vorgesehen für junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren sowie für Erwachsenengruppen ab zehn Personen.
  • Freier Eintritt: unter anderem für Personen unter 18 Jahren, Studierende zwischen 18 und 25 Jahren, Arbeitssuchende, Menschen mit Behinderung einschließlich einer Begleitperson sowie Inhaber der Lyon City Card.
  • Tickets über Drittanbieter: zusätzliche Buchungsoptionen für Besucher, die Eintritt und eine touristische Leistung kombinieren oder den Kauf über eine bereits genutzte Plattform abwickeln wollen.

Die Zuordnung muss vor dem Kauf feststehen. Ein ermäßigtes oder kostenloses Ticket ohne passenden Nachweis ist kein gleichwertiger Ersatz für ein reguläres Ticket. Der Nachweis gehört in das Gepäck, nicht in die nachträgliche Reklamation.

Der relevante Unterschied liegt nicht zwischen Papier und Smartphone. Er liegt zwischen dem richtigen Tarif und einem Einlassversuch ohne Nachweis.

Regulärer Eintritt oder Ermäßigung: die Tarifprüfung

Die erste Prüfung betrifft das Alter. Junge Erwachsene von 18 bis 25 Jahren fallen in den ermäßigten Tarif. Studierende derselben Altersgruppe erhalten dagegen freien Eintritt, sofern der erforderliche Studierendennachweis vorgelegt werden kann. Das Alter allein entscheidet also nicht in jedem Fall über den Preis. Der Status als Studierender verändert die Kategorie.

Für Personen unter 18 Jahren ist der Eintritt kostenlos. Kinder unter 13 Jahren dürfen die Ausstellungsräume nur in Begleitung einer volljährigen Person betreten. Diese Regel betrifft nicht nur den Tarif, sondern die Zutrittsorganisation. Für eine Gruppe von Kindern unter 13 Jahren ist daher eine volljährige Begleitung Voraussetzung für den Einlass, nicht erst eine Frage des Tickettyps.

Auch Arbeitssuchende erhalten freien Eintritt. Dafür ist ein geeigneter Nachweis erforderlich. Dasselbe gilt für Menschen mit Behinderung. Die Regelung schließt eine Begleitperson ein. Bei mehreren Begleitpersonen oder einer größeren Gruppe sollte die konkrete Abwicklung vor dem Besuch geklärt werden, weil aus der allgemeinen Eintrittsregel nicht automatisch jede organisatorische Einzelheit folgt.

Die Lyon City Card berechtigt ebenfalls zum kostenlosen Eintritt. Der entscheidende Punkt ist die Vorlage der gültigen Karte. Eine Reservierungsbestätigung für eine andere Leistung ersetzt sie nicht. Wer die Lyon City Card bereits besitzt, sollte daher nicht zusätzlich ein reguläres Museumsticket kaufen, sondern zunächst prüfen, wie der Eintritt mit der Karte am Besuchstag abgewickelt wird.

Für die Tarifprüfung reicht diese Reihenfolge:

1. Alter bestimmen: unter 18, 18 bis 25 oder darüber.

2. Status prüfen: Studierende, Arbeitssuchende, Inhaber der Lyon City Card oder andere berechtigte Gruppe.

3. Nachweis zuordnen: Personalausweis, Studierendennachweis, Bescheinigung oder gültige City Card.

4. Ticketkategorie auswählen: regulär, ermäßigt oder kostenlos.

5. Dokumente am Einlass bereithalten: digital oder im Original, je nach Art des Nachweises.

Die Altersgrenze von 25 Jahren ist dabei nicht als pauschale Freikartenregel zu lesen. Sie trennt zwei Kategorien: Der ermäßigte Tarif gilt für junge Erwachsene, der freie Eintritt für Studierende. Ohne Studiennachweis greift bei einer Person zwischen 18 und 25 Jahren nicht automatisch die kostenfreie Kategorie.

Tickets online kaufen: der sauberste Weg für die Standardplanung

Wer seinen Besuch an einem bestimmten Tag durchführen will, kann Tickets über die offizielle Website des Musée des Confluences kaufen. Das ist der naheliegende Weg für reguläre Einzelbesucher und für Personen, deren Tarif bereits eindeutig feststeht. Die Auswahl erfolgt vor dem Besuch. Der digitale Kauf reduziert die Zahl der Entscheidungen an der Museumskasse, ersetzt aber nicht die Prüfung des Tarifs.

Das Online-Ticket Musée des Confluences ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Museumsbesuch in eine eng getaktete Lyon-Reise eingebaut wird. Die Anfahrt mit der T1, ein anschließender Spaziergang am Zusammenfluss oder ein weiterer Termin im Stadtgebiet lassen sich besser planen, wenn der Eintritt bereits organisiert ist. Der Kauf erzeugt jedoch nicht automatisch einen bevorzugten Zugang zu jeder Besuchssituation. Aussagen zu festen Zeitfenstern oder einer generellen bevorzugten Schlange sind nur dann belastbar, wenn sie für den konkreten Tickettyp ausdrücklich ausgewiesen werden.

Der offizielle Online-Kauf hat drei praktische Vorteile:

  • Die Tarifkategorie wird vor der Anreise ausgewählt.
  • Die Eintrittsberechtigung ist digital verfügbar.
  • Der Kauf erfolgt direkt beim Museum und nicht über eine zusätzliche Vertriebsstufe.

Die Kasse vor Ort bleibt trotzdem relevant. Tickets sind auch direkt im Museum erhältlich. Das ist die flexible Variante für Besucher, deren Tagesplanung wetter-, verkehrs- oder gruppenabhängig ist. Der Nachteil liegt in der fehlenden Vorabkontrolle: Bei hohem Besucheraufkommen kann die Kasse zum zeitlichen Engpass werden. Hinzu kommt die feste Kassenschlusszeit um 18:15 Uhr. Wer erst kurz vor diesem Zeitpunkt am Quai Perrache eintrifft, plant mit einer geringen Fehlertoleranz.

Drittanbieter im Vergleich zum offiziellen Verkauf

Tickets sind auch über Plattformen wie GetYourGuide, Tiqets oder Musement verfügbar. Diese Angebote können sinnvoll sein, wenn der Museumseintritt mit einer Führung, einem Stadtrundgang oder einer anderen touristischen Buchung verbunden wird. Für einen isolierten Museumsbesuch ist der zusätzliche Vertriebskanal dagegen nicht automatisch überlegen.

Die Unterschiede liegen nicht nur im angezeigten Tarif. Drittanbieter können Servicegebühren berechnen, eigene Stornobedingungen anwenden oder die Produktbeschreibung anders strukturieren. Der tatsächliche Leistungsumfang muss deshalb vor dem Kauf gelesen werden. Ein Angebot kann als Museumseintritt bezeichnet sein, während ein anderes Eintritt und Führung kombiniert. Diese Produkte sind nicht direkt vergleichbar.

BuchungswegGeeignet fürVorteilPrüfpunkte
Offizielle MuseumswebsiteReguläre Einzelbesucher und klar definierte TarifgruppenDirekter Kauf beim MuseumGültigkeit, Tarif, eventuelle Reservierungsvorgaben
MuseumskasseFlexible Tagesplanung und spontane BesucheKauf direkt vor OrtKassenzeiten, Wartezeit, Verfügbarkeit
DrittanbieterKombinierte Touren und touristische PaketeEintritt zusammen mit ZusatzleistungLeistungsumfang, Gebühren, Umbuchung, Erstattung
Lyon City CardKarteninhaberMuseumseintritt ohne separates reguläres TicketGültigkeit der Karte und Nachweis am Einlass
GruppenkaufGruppen ab zehn ErwachsenenErmäßigter GruppentarifEinheitliche Buchung und Gruppengröße

Ein Drittanbieter-Ticket ist daher kein physikalisch anderer Zugang zum Museum. Es ist ein anderer Vertriebsweg mit eigener Buchungslogik. Der Vorteil entsteht nur, wenn diese Logik zum Besuch passt. Wer lediglich eine Standardkarte für den Museumsrundgang benötigt, sollte zuerst das Direktangebot des Museums prüfen.

Die Bezeichnung „Skip-the-line" ist ebenfalls nicht ausreichend. Sie beschreibt nicht in jedem Angebot denselben Vorgang. Gemeint sein kann ein bevorzugter Zugang, der Wegfall des Kassenkaufs oder lediglich ein digital vorbereiteter Eintritt. Für die Praxis zählt die konkrete Einlassbeschreibung, nicht das Etikett.

Öffnungszeiten und Einlass: die Zeitachse des Besuchs

Das Musée des Confluences ist Dienstag bis Sonntag geöffnet. Montag ist der reguläre Schließtag. Diese Information klingt trivial, ist bei der Planung eines Lyon-Aufenthalts aber der erste Ausschlussparameter. Ein Museumsbesuch am Montag ist keine Frage der Ticketart. Er scheitert an der Öffnungslogik.

Die Kassen schließen vor Ort um 18:15 Uhr. Daraus folgt eine klare Wenn-dann-Beziehung:

  • Wenn das Ticket erst an der Kasse gekauft werden soll, dann muss die Ankunft vor 18:15 Uhr liegen.
  • Wenn ein kostenloser oder ermäßigter Eintritt genutzt wird, dann muss der Nachweis am Einlass verfügbar sein.
  • Wenn der Besuch mehrere Ausstellungsteile umfasst, dann darf die Ankunft nicht auf den späten Tagesrand gelegt werden.
  • Wenn ein Drittanbieter eine feste Beginnzeit für eine Führung nennt, dann gilt diese Zeit zusätzlich zur allgemeinen Museumsöffnung.
  • Wenn der Museumstag auf einen Montag fällt, dann ist ein Alternativtermin erforderlich.

Die Kassenöffnungszeit ist nicht mit der maximal sinnvollen Besuchszeit gleichzusetzen. Ein Einlass kurz vor Kassenschluss kann formal möglich sein und praktisch zu einem verkürzten Rundgang führen. Die Dauerausstellungen verteilen sich auf rund 3.000 m². Ein Besuch mit Anspruch auf vollständige Besichtigung benötigt daher eine andere Zeitplanung als ein kurzer Rundgang durch ausgewählte Bereiche.

Für die Anfahrt ist die Straßenbahn T1 bis Musée des Confluences die präzise Zuordnung. Die Haltestelle liegt am Museum. Wer aus dem Zentrum kommt, sollte den Transfer nicht isoliert vom Ticket betrachten. Bei einem Kauf vor Ort addieren sich Weg, Orientierung, Warteschlange und Kassenabwicklung. Bei einem Online-Ticket entfällt die Kaufposition, nicht aber die Kontrolle am Eingang.

Zeitplanung für die Dauerausstellungen auf rund 3.000 m²

Die Fläche der Dauerausstellungen ist ein Planungsparameter. Sie sagt nicht, wie viele Minuten jeder Besucher benötigt. Sie zeigt aber, warum ein Besuch ohne Zeitreserve regelmäßig falsch kalkuliert wird. Dauer- und Wechselausstellungen unterscheiden sich in Dichte, Lesedauer und Objektkontext. Wer jede Informationstafel liest, benötigt mehr Zeit als jemand, der nur die großen Themenachsen verfolgt.

Für die Besuchsplanung sind drei Modi sinnvoll:

Der kompakte Besuch

Der kompakte Besuch konzentriert sich auf ausgewählte Bereiche. Er passt zu einem Reisetag mit mehreren Terminen oder zu einem Zwischenstopp am südlichen Ende der Presqu'île. Das reguläre Tagesticket ermöglicht zwar den Zugang zum gesamten Angebot, aber die verfügbare Zeit bestimmt, wie viel davon tatsächlich verarbeitet werden kann.

Dieser Modus funktioniert, wenn vor dem Einlass feststeht, welche Ausstellung zuerst besucht wird. Ohne Priorität entsteht ein Rundgang mit unnötigen Rückwegen und wechselnden Themenebenen. Das Problem ist nicht die Größe des Museums allein, sondern die fehlende Reihenfolge.

Der vollständige Museumsbesuch

Beim vollständigen Besuch werden Dauer- und Wechselausstellungen in einem zusammenhängenden Zeitblock eingeplant. Pausen, Orientierung und die Wege innerhalb des Hauses gehören in die Rechnung. Wer den Museumsbesuch mit einem Restauranttermin oder einer Führung kombiniert, sollte den Puffer nicht an der Kasse, sondern am Ende des Rundgangs ansetzen.

Das Tagesticket ist für diesen Modus die passende Kategorie, weil es nicht auf eine einzelne Ausstellung beschränkt ist. Der Kauf eines einzelnen Zusatzangebots bei einem Drittanbieter kann dagegen ungeeignet sein, wenn dadurch nur ein Teil des Museumserlebnisses abgedeckt wird.

Der wiederholte Besuch

Ein erneuter Besuch kann sinnvoll sein, wenn der erste Rundgang auf einzelne Ausstellungen konzentriert war. Das Standardticket ist als Tageskarte gültig. Eine automatische Mehrtages- oder Wiedereintrittsberechtigung folgt daraus nicht. Wer einen zweiten Termin plant, benötigt eine separate Prüfung der Ticketbedingungen.

Diese Unterscheidung ist relevant, weil eine Tageskarte kein Zeitfenster für mehrere Tage darstellt. Sie erweitert den Besuchstag. Sie ersetzt keine Mehrfachkarte.

3.000 m² Dauerausstellung lassen sich betreten. Vollständig erfassen lassen sie sich nur mit einer priorisierten Reihenfolge und ausreichender Zeitreserve.

Die passende Entscheidung für verschiedene Besuchergruppen

Die beste Ticketoption hängt vom Ausgangspunkt ab. Für Erwachsene ohne Sonderstatus ist das reguläre Tagesticket die Referenz. Für junge Erwachsene und Gruppen bestehen ermäßigte Kategorien. Für bestimmte Nachweisgruppen ist ein kostenloser Eintritt vorgesehen. Die Buchungsentscheidung folgt daraus erst im zweiten Schritt.

Einzelbesucher ohne Ermäßigungsanspruch

Der direkte Kauf über die Museumswebsite ist die kontrollierbare Standardvariante. Das Ticket deckt Dauer- und Wechselausstellungen ab. Die Kasse vor Ort bleibt eine Option, wenn der Tag nicht festgelegt ist. Sie erhöht aber die Abhängigkeit von Ankunftszeit und Besucheraufkommen.

Junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren

Hier muss zwischen allgemeinem Alter und Studierendenstatus unterschieden werden. Ohne Studierendennachweis gilt der ermäßigte Tarif. Mit gültigem Nachweis ist freier Eintritt vorgesehen. Diese Differenz sollte bereits bei der Buchung berücksichtigt werden. Ein falsch ausgewähltes Ticket kann am Einlass eine Nachbearbeitung erzwingen.

Studierende

Studierende zwischen 18 und 25 Jahren erhalten freien Eintritt. Der Studierendennachweis ist der zentrale Parameter. Eine digitale Buchung kann trotzdem sinnvoll sein, wenn das Museum für die jeweilige Besuchssituation eine Reservierung oder ein bestimmtes Einlassverfahren verlangt. Ob eine solche Reservierung für alle Freikarten-Inhaber zwingend ist, lässt sich nicht pauschal aus der allgemeinen Tarifregel ableiten.

Familien mit Kindern

Für Personen unter 18 Jahren ist der Eintritt kostenlos. Kinder unter 13 Jahren benötigen eine volljährige Begleitung. Die erwachsene Begleitperson muss daher nicht nur das eigene Ticket, sondern auch die Zutrittsregel für die Kinder unter 13 Jahren berücksichtigen. Bei einer Familiengruppe ist der Kaufweg weniger wichtig als eine konsistente Zusammenstellung der Tickets und Nachweise.

Gruppen ab zehn Erwachsenen

Erwachsenengruppen ab zehn Personen erhalten den ermäßigten Tarif. Die Gruppengröße ist kein Detail am Rand, sondern die Bedingung für die Kategorie. Sobald einzelne Teilnehmer abgesagt oder hinzukommen, verändert sich die Grundlage der Buchung. Eine nachträgliche Umgruppierung am Einlass ist keine Selbstverständlichkeit. Deshalb sollte die endgültige Teilnehmerzahl vor der Buchung feststehen und der gemeinsame Einlass als Einheit organisiert werden.

Inhaber der Lyon City Card

Wer die Lyon City Card nutzt, benötigt kein separates Museumsticket. Die Karte deckt den Eintritt ab. Der praktische Ablauf unterscheidet sich jedoch vom regulären Ticketweg: Die Karte wird am Einlass vorgelegt, nicht ein gesondertes Museumsticket. Wer unsicher ist, ob die jeweilige City-Card-Variante den Musée-des-Confluences-Eintritt enthält, sollte die Kartenauflistung vor der Reise prüfen. Eine Annahme ohne Beleg führt im Museum zu Mehrarbeit.

Logistik vor Ort: der Ablauf am Quai Perrache

Die Anreise endet an der Haltestelle Musée des Confluences der Straßenbahnlinie T1. Der Eingang des Gebäudes ist von dort aus unmittelbar erreichbar. Der erste logistische Schritt ist die Wahl zwischen Kasse und digitalem Ticket. Wer online gebucht hat, geht direkt zur Einlasskontrolle. Wer spontan kommt, reiht sich in den Kassenbereich ein.

Die Einlasskontrolle prüft zwei Dinge: das Ticket und gegebenenfalls den Tarifnachweis. Ein Studierendenausweis, ein Personalausweis für die Altersprüfung oder die Lyon City Card gehören in den Vordergrund der Tasche, nicht unter Kleidung oder Gepäck. Wer den Nachweis erst suchen muss, verzögert die eigene Reihe und die nachfolgenden Besucher.

Das Museum selbst ist als offenes Haus konzipiert, mit Weitblick auf den Zusammenfluss. Diese Architektur beeinflusst den Rundgang. Besucher neigen dazu, zunächst die Aussichtspunkte zu nutzen und dann in die Ausstellungsräume zu wechseln. Diese Reihenfolge ist legitim, kostet aber Zeit. Wer mit knappem Zeitfenster kommt, sollte die Aussicht als Abschluss einplanen, nicht als Einstieg.

Der Ausgang führt über denselben Vorplatz. Souvenirs, Café und Garderobe liegen in Sichtweite des Eingangsbereichs. Wer den Besuch mit einem Imbiss oder einem Fotostopp am Wasser verbinden will, kann das ohne zusätzlichen logistischen Aufwand anschließen. Der Transfer zur Straßenbahn bleibt dadurch kurz.

Planungshilfe: Zeitmanagement für die Ausstellungsfläche

Die 3.000 m² der Dauerausstellungen sind kein Rundgang, der sich von selbst erklärt. Sie sind das Angebot, aus dem ein Besucher seine Route baut. Ohne Route wird die Fläche zum Labyrinth. Mit Route wird sie zu einem kalkulierbaren Ablauf.

Ein pragmatischer Richtwert: Wer sich auf einen Bereich der Dauerausstellungen konzentriert, kommt mit einer knappen Stunde aus. Wer zwei Bereiche plus eine Wechselausstellung einplant, sollte zweieinhalb bis drei Stunden einkalkulieren. Wer das Haus tatsächlich vollständig durchmisst, plant vier Stunden plus Pausen ein. Diese Werte sind nicht offiziell kommuniziert, sondern folgen aus der Fläche, der typischen Objektmenge und dem Durchschnittsbesucher.

Dazu kommen Wegezeiten innerhalb des Gebäudes, Pausen im Café und die Zeit am Garderobenschrank oder am Audioguide-Schalter. In der Summe verschiebt sich ein geplanter Besuch schnell um eine halbe Stunde nach oben. Wer den Besuch strikt in ein Reiseprogramm einpasst, sollte diese Reserve einkalkulieren, bevor er das Ticket löst.

Der häufigste Fehler in der Planung ist die Annahme, dass ein Tagesticket automatisch einen ganzen Tag im Museum bedeutet. Das Tagesticket gilt den ganzen Tag. Es verpflichtet nicht zum Verweilen. Wer drei Stunden im Museum war, hat das Ticket vollständig genutzt. Wer nach einer Stunde gehen will, hat das Ticket ebenfalls vollständig genutzt. Der Preis bleibt gleich, die Zeit nicht.

Wichtige Fakten

Architekt: Coop Himmelb(l)au

Offizielle Website: museedesconfluences.fr

Häufige Fragen

Wie komme ich am besten zum Musée des Confluences?
Die Anreise erfolgt am direktesten mit der Straßenbahnlinie T1 bis zur Haltestelle Musée des Confluences.
Muss ich für den ermäßigten Eintritt einen Nachweis vorlegen?
Ja, für alle ermäßigten oder kostenlosen Tarife ist ein entsprechender Nachweis wie ein Studierendenausweis, Personalausweis oder eine Bescheinigung zwingend erforderlich und muss am Einlass vorgezeigt werden.
Kann ich Tickets auch direkt vor Ort kaufen?
Ja, Tickets sind an der Museumskasse erhältlich, wobei diese täglich um 18:15 Uhr schließt und es bei hohem Besucheraufkommen zu Wartezeiten kommen kann.
Dürfen Kinder das Museum alleine besuchen?
Kinder unter 13 Jahren dürfen die Ausstellungsräume nur in Begleitung einer volljährigen Person betreten.
Wie viel Zeit sollte ich für den Museumsbesuch einplanen?
Die benötigte Zeit hängt vom Interesse ab: Ein Bereich der Dauerausstellung lässt sich in etwa einer Stunde besichtigen, während für einen vollständigen Rundgang durch alle Ausstellungen inklusive Pausen etwa vier Stunden empfohlen werden.

Foto: Fred Romero from Paris, France / CC BY 2.0 — Wikimedia Commons