20p Boost Roulette online: Unsere Testmethode und Ergebnisse

20 Pence Mindesteinsatz, 100:1 als beworbene Spitzenauszahlung und ein RTP-Korridor von 95,07 % bis 97,30 %. Diese drei Zahlen rahmen das Produkt ein, das Inspired Entertainment im Juli 2024 für Online- und Mobilplattformen veröffentlicht hat.

20p Boost Roulette online: Unsere Testmethode und Ergebnisse

Wer 20p Boost Roulette online spielt, bekommt kein klassisches europäisches Roulette mit einem kleinen Bonus obendrauf, sondern ein Roulette, dessen Auszahlungsstufe sich vor jedem Kugelwurf neu bestimmt. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob 100:1 möglich sind. Entscheidend ist, wie oft die einzelnen Stufen tatsächlich auftreten und was das für Varianz, Treffererwartung und möglichen Stundenverlust bedeutet.

Wir haben das Spiel in der kostenlosen Demo getestet, also ohne echten Geldeinsatz. Im Mittelpunkt standen die Boost Spinbar, die qualifizierenden Einsätze, die Auszahlungslogik und der Unterschied zwischen der beworbenen Spitzenquote und dem mathematischen Alltag des Spiels. Die Bewertung richtet sich an Leser ab 18 Jahren, die 20p Boost Roulette verstehen wollen, bevor sie es spielen. Sie fällt bewusst nüchtern aus: Der Reiz liegt in der variablen Auszahlung, der mögliche Vorteil liegt nicht automatisch beim Spieler.

Das europäische Roulette-Fundament: Aufbau und Regeln

Bevor die Boost-Mechanik greift, steht das Rad. Inspired Gaming baut das Produkt auf dem europäischen Roulette auf: 37 Fächer, eine einzige Null und keine amerikanische Doppel-Null. Wer die Grundregeln dieses Roulette-Typs kennt, versteht damit bereits den größten Teil der Oberfläche. Die Außenwetten auf Rot oder Schwarz, Gerade oder Ungerade, Dutzende und Kolonnen funktionieren wie gewohnt. Auch ihre Auszahlungsquoten bleiben unverändert.

Der Name macht die Positionierung deutlich: 20 Pence pro Chip beziehungsweise 0,20 Credits in der Spielwährung. Das liegt unter den Mindesteinsätzen, die viele Online-Casinos für Roulette-Tische ansetzen, und richtet sich damit klar an das Casual-Segment. Im Juli 2024 erfolgte die Online- und Mobilveröffentlichung, im Februar 2025 die Ausweitung auf den britischen LBO- und Digitalmarkt. Das Produkt ist noch vergleichsweise jung, während der Markt für Roulette-Varianten bereits dicht besetzt ist. Der Markteintritt erfolgt also nicht in eine unbesetzte Nische, sondern in einen Wettbewerb um Spieler, die das klassische Spielprinzip längst kennen.

Die Besonderheit beginnt bei den Inside-Wetten. Dazu gehören Einsätze direkt auf einzelne Zahlen oder auf kleine Zahlengruppen. Diese Wetten spielen für die Boost-Mechanik eine doppelte Rolle: Eine definierte Gruppe von ihnen kann erforderlich sein, damit die Boost Spinbar aktiviert wird. Die variable Auszahlung der Boost-Stufen ist davon jedoch getrennt zu betrachten. Sie gilt ausschließlich für Straight-Up-Wetten, also Einsätze auf eine einzelne Zahl.

Die Grundregeln des Rads werden nicht verändert: Die Kugel landet weiterhin in einem von 37 Fächern. Verändert wird die Auszahlung, die für einen qualifizierenden Treffer in der jeweiligen Runde gilt. Bei einem Straight-Up-Einsatz kann die angezeigte Stufe also die Quote bestimmen. Ein Split, eine Street-, Corner- oder Line-Wette kann dagegen als Voraussetzung für die Aktivierung relevant sein, erhält aber nicht automatisch die variable 29:1-, 50:1- oder 100:1-Auszahlung.

Wer 20p Boost Roulette spielt, spielt europäisches Roulette – nur mit einer zusätzlichen Auszahlungsstufe, die vor dem Spin neu bestimmt wird.

Das ist ein wichtiger Unterschied. Die Boost-Funktion macht aus dem Spiel kein neues Roulette mit anderen Gewinnwahrscheinlichkeiten. Eine einzelne Zahl bleibt ein einzelnes Fach auf einem Rad mit 37 Fächern. Die variable Komponente betrifft die Quote eines Straight-Up-Treffers, nicht die physische oder virtuelle Anordnung des Rads. Genau deshalb sollte man die beworbene Auszahlung nicht mit einer höheren Trefferchance verwechseln.

Die Boost Spinbar: Funktionsweise der variablen Auszahlungen

Die Boost Spinbar, im Spiel auch als Boost Bar bezeichnet, erscheint vor dem Spin und bestimmt zufällig die Auszahlungsstufe für Straight-Up-Wetten dieses Kugelwurfs. Drei Stufen sind möglich:

  • Standard: 29:1. Das ist der spielinterne Standardwert von 20p Boost Roulette, nicht die klassische europäische Auszahlung für eine Einzelzahl.
  • Boost: 50:1. Gegenüber dem Standardwert des Spiels steigt die Auszahlung deutlich.
  • Super Boost: 100:1. Das ist die beworbene Spitzenauszahlung, die dem Produkt seinen Namen und den auffälligsten Marketingpunkt gibt.

Die Abgrenzung zum klassischen europäischen Roulette ist hier wesentlich: Bei einer Einzelzahl beträgt die übliche Auszahlung im europäischen Roulette 35:1. Der Wert von 29:1 ist dagegen der Standardwert innerhalb von 20p Boost Roulette. Er darf also nicht als „klassische europäische Roulette-Quote“ bezeichnet werden. Das Spiel übernimmt zwar das europäische Rad mit einer Null, senkt für seine Standardstufe aber die Einzelzahl-Auszahlung und stellt dieser niedrigeren Grundquote die Möglichkeit von 50:1 oder 100:1 gegenüber.

Diese Stufen beziehen sich nicht pauschal auf jede Inside-Wette. Die Boost Spinbar kann durch die vorgeschriebene Kombination beziehungsweise Gruppe qualifizierender Inside-Wetten aktiviert werden; die variable Gewinnquote wird anschließend ausschließlich auf die gesetzten Straight-Up-Wetten angewendet. Wer lediglich einen Split oder eine Street platziert, nimmt damit nicht automatisch an einer 100:1-Auszahlung für diesen Einsatz teil. Der Unterschied ist klein in der Darstellung, aber groß in der Bewertung des Spiels.

Das verändert die Einordnung erheblich. Auf den ersten Blick wirkt die Spinbar wie ein reines Geschenk an den Spieler: In manchen Runden kann dieselbe Zahl deutlich höher bezahlt werden als im Standardspiel. Bei näherer Betrachtung geht es jedoch um Gewichtung. Die Boost-Stufe wird nicht vom Spieler gewählt, sondern vor jedem Spin zufällig festgelegt. Die höhere Quote steht deshalb nicht dauerhaft zur Verfügung. Sie ist an eine bestimmte Runde gebunden und gilt nur für Straight-Up-Einsätze, sofern die Spielbedingungen für die Aktivierung erfüllt sind.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Super-Boost zustande kommt, muss deutlich niedriger liegen als die Wahrscheinlichkeit eines Standard-Spins. Andernfalls ließe sich der angegebene RTP-Korridor von 95,07 % bis 97,30 % nicht erklären. Das ist keine Kritik an der Existenz der Mechanik, sondern die einfache Konsequenz der Roulette-Mathematik: Eine hohe Auszahlung kann im Durchschnitt nur dann mit dem angegebenen Hausvorteil zusammenpassen, wenn sie entsprechend selten auftritt.

Ein Super-Boost am Morgen bedeutet daher nicht, dass die nächste Runde ebenfalls besonders großzügig ausfällt. In der folgenden Runde kann wieder die Standardstufe mit 29:1 erscheinen. Die Spinbar speichert keinen Vorteil und baut auch keinen Fortschrittsbalken auf. Sie ist kein Treueprogramm, kein Jackpot und kein Multiplikator, der nach einem Treffer weiterläuft. Jede Runde beginnt hinsichtlich der Auszahlungsstufe neu.

Die offene Frage betrifft die genaue Verteilung. Ohne öffentliche Daten darüber, wie häufig Standard, Boost und Super Boost in einer größeren Stichprobe auftreten, lässt sich nicht berechnen, wie nahe der praktische Durchschnitt an der oberen oder unteren RTP-Grenze liegt. Genau diese fehlende Verteilungsinformation ist der Punkt, an dem die Produktbeschreibung weniger präzise bleibt als die Werbung für die 100:1-Spitze.

Qualifizierende Einsätze und die Mechanik der Boost-Stufen

Ein Detail, das in der Spielbeschreibung leicht übersehen wird, ist die Frage, welche Einsätze die Boost-Mechanik überhaupt aktivieren. Die qualifizierenden Einsätze stammen aus der Gruppe der Inside-Wetten. Dazu gehören:

  • Straight-Up auf eine einzelne Zahl,
  • Split auf zwei benachbarte Zahlen,
  • Street beziehungsweise eine Drei-Zahlen-Wette,
  • Corner beziehungsweise eine Vier-Zahlen-Wette,
  • Line beziehungsweise eine Sechs-Zahlen-Wette.

Diese Einsätze sind für die Aktivierung der Boost-Bar relevant. Daraus folgt aber nicht, dass jede dieser Wettarten die variable Auszahlung erhält. Die Boost-Quote von 29:1, 50:1 oder 100:1 ist ausschließlich den Straight-Up-Wetten zugeordnet. Split, Street, Corner und Line können die erforderliche Inside-Wetten-Struktur herstellen, werden aber nach ihren jeweils geltenden Regeln ausgezahlt.

Außenwetten bleiben von der Boost-Mechanik unberührt. Wer auf Rot, Schwarz, Gerade, Ungerade, ein Dutzend oder eine Kolonne setzt, erhält weiterhin die jeweilige feste Auszahlung. Die Spinbar erhöht diese Quoten nicht. Wer den besonderen Spielmechanismus nutzen will, muss also eine qualifizierende Inside-Wette platzieren und für die variable Auszahlung zusätzlich einen Straight-Up-Einsatz berücksichtigen.

Das klingt zunächst nach einer einfachen Entscheidung, verschiebt aber das Risikoprofil der Runde. Inside-Wetten sind im Roulette die volatilere Wahl. Ein Einsatz auf eine einzelne Zahl trifft seltener als eine Wette auf eine größere Zahlengruppe, kann bei einem Treffer aber eine wesentlich höhere Auszahlung bringen. Die Boost-Stufe verändert daran nicht die Trefferwahrscheinlichkeit. Sie macht lediglich den möglichen Gewinn eines Straight-Up-Treffers in bestimmten Runden größer.

Bei einem Mindesteinsatz von 20 Pence bleibt der einzelne Chip finanziell überschaubar. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Spiel automatisch risikoarm ist. Viele aufeinanderfolgende Fehlwürfe können sich auch bei kleinen Einsätzen summieren. Außerdem entsteht durch die Anzeige von 50:1 oder 100:1 ein psychologischer Anker. Wer die hohe Quote sieht, bewertet die Runde leicht nach dem möglichen Gewinn und nicht nach der unveränderten Chance, dass die Kugel tatsächlich auf der gesetzten Zahl landet.

Das ist der eigentliche Kniff der Mechanik: Ein Zufallsgenerator bestimmt zunächst die Auszahlungsstufe, danach entscheidet ein weiterer Zufallsprozess über das Kugelergebnis. Die beiden Ebenen werden auf der Oberfläche zu einem einzigen Ereignis zusammengezogen. Für den Spieler fühlt sich eine 100:1-Runde dadurch wie eine besondere Gelegenheit an. Mathematisch bleibt sie aber eine einzelne Roulette-Runde mit einer bestimmten Quote und einer unveränderten Trefferstruktur.

Die Auszahlungsstufe kann auch nicht durch eine bestimmte Setzstrategie erzwungen werden. Mehrere Chips auf dieselbe Zahl erhöhen den Einsatz, nicht die Wahrscheinlichkeit des Super-Boosts. Ein Split, eine Street- oder eine andere Inside-Wette kann für die Aktivierung benötigt werden, schützt aber nicht vor dem Hausvorteil. Außenwetten neben einer qualifizierenden Inside-Wette verteilen ebenfalls nur das eingesetzte Geld auf unterschiedliche Ereignisse. Wer die Boost-Mechanik analysieren will, sollte deshalb drei Dinge getrennt betrachten:

1. Wie häufig erscheinen Standard, Boost und Super Boost?

2. Welche Einsätze aktivieren die Boost-Bar?

3. Welche dieser Einsätze erhalten die variable Quote tatsächlich?

Die Antwort auf den dritten Punkt ist entscheidend: Die Boost-Auszahlung betrifft Straight-Up-Wetten, nicht die gesamte Gruppe der qualifizierenden Inside-Wetten.

100:1 klingt nach einer Quote. In diesem Spiel ist es eine seltene Auszahlungsstufe für Straight-Up-Wetten – kein regelmäßiger Standard und keine höhere Trefferwahrscheinlichkeit.

Technische Spezifikationen und RTP-Bereiche im Überblick

Die zentrale Kennzahl jedes Glücksspielprodukts ist der RTP, also der theoretische Return to Player über eine sehr große Zahl von Spielrunden. Inspired Entertainment gibt für 20p Boost Roulette eine Spanne von 95,07 % bis 97,30 % an. Dieser Korridor beschreibt keine Garantie für eine einzelne Sitzung. Er bezeichnet einen theoretischen Bereich, der sich aus der jeweiligen Ausgestaltung der Boost-Mechanik ergibt.

Je häufiger die höheren Boost-Stufen ausgewählt werden, desto näher kann der RTP an die Obergrenze rücken. Je seltener sie auftreten, desto stärker wirkt die niedrigere Standardauszahlung von 29:1 auf den Durchschnitt. Für einzelne Spieler kann das Ergebnis trotzdem deutlich vom theoretischen Wert abweichen. Eine kurze Sitzung kann einen großen Treffer enthalten oder ausschließlich aus Fehlwürfen bestehen. Der RTP ist kein Versprechen, dass nach einer bestimmten Zahl von Spins ein bestimmter Anteil des Einsatzes zurückkommt.

Zum Vergleich: Ein klassisches europäisches Roulette ohne Sondermechanik liegt bei einer Einzelzahl-Auszahlung von 35:1 und einem konstanten RTP von 97,30 %. Diese 35:1 gelten für die klassische Straight-Up-Wette. Die 29:1 in 20p Boost Roulette sind dagegen die niedrigere spielinterne Standardstufe. Der obere Wert von 97,30 % im angegebenen Korridor entspricht damit dem klassischen europäischen Roulette-RTP, obwohl die Standardauszahlung des Boost-Spiels zunächst darunter liegt. Die höheren Auszahlungsstufen müssen den Durchschnitt entsprechend anheben, damit die obere Grenze überhaupt erreicht werden kann.

MerkmalKlassisches europäisches Roulette20p Boost Roulette
Rad37 Fächer, eine Null37 Fächer, eine Null
Mindesteinsatz pro ChipAnbieterabhängig0,20 Credits beziehungsweise 20 Pence
Einzelzahl-Auszahlung35:1 fest29:1, 50:1 oder 100:1 variabel
RTP97,30 %95,07 % bis 97,30 %
ZusatzmechanikKeineBoost Spinbar mit drei Stufen
Qualifizierende EinsätzeNicht vorhandenDefinierte Inside-Wetten zur Aktivierung
Variable Boost-AuszahlungNicht vorhandenAusschließlich für Straight-Up-Wetten
Demo-ModusAnbieterabhängigVerfügbar

Die Tabelle zeigt, wo der eigentliche Hebel des Produkts liegt: nicht in einer dauerhaft besseren Auszahlung, sondern in der Variabilität der Quote. Der Spieler bekommt die Chance auf einen deutlich höheren Einzelgewinn, akzeptiert dafür aber eine niedrigere Standardauszahlung und einen RTP, der je nach Ausgestaltung unter dem klassischen europäischen Niveau liegen kann.

Für die praktische Bewertung ist außerdem die Spielgeschwindigkeit relevant. Der Verlust pro Spin ist nicht dasselbe wie der Verlust pro Stunde. Wer schneller setzt und mehr Runden absolviert, setzt sein Budget häufiger dem Hausvorteil aus. Die 20 Pence pro Chip wirken vor allem auf den einzelnen Einsatz niedrig; sie sagen allein nichts darüber aus, wie lange ein Guthaben bei einer bestimmten Spielweise reicht. Mehrere Chips, parallele Wetten und kurze Pausen können den tatsächlichen Einsatz pro Runde deutlich erhöhen.

Auch die Anzeige eines hohen Multiplikators darf nicht mit einer besseren langfristigen Erwartung verwechselt werden. Eine seltene 100:1-Auszahlung kann das Ergebnis einer einzelnen Sitzung dominieren, ohne den grundsätzlichen Hausvorteil aufzuheben. Umgekehrt kann eine lange Folge von Standardstufen mit 29:1 dazu führen, dass sich das Spiel deutlich weniger großzügig anfühlt als klassisches europäisches Roulette. Ohne veröffentlichte Daten zur Häufigkeit der drei Stufen bleibt der konkrete Mittelwert innerhalb des RTP-Korridors offen.

Risikofreies Kennenlernen: Die Rolle der Demo-Version

Für jeden, der 20p Boost Roulette verstehen will, bevor er echtes Geld riskiert, ist die kostenlose Demo der sinnvollste erste Zugang. Sie erlaubt, die Oberfläche, die Spinbar und die qualifizierenden Wetten kennenzulernen, ohne dass ein realer Einsatz auf dem Spiel steht. Angeboten wird die Demo je nach Plattform durch den Anbieter beziehungsweise durch lizenzierte Online-Casinos, die das Produkt führen.

Wir haben die Demo genutzt, um nicht nur die 100:1-Anzeige zu sehen, sondern die Mechanik in ihrem Ablauf zu beobachten: Welche Auszahlungsstufe erscheint vor dem Spin? Welche Wetten werden tatsächlich für die Aktivierung benötigt? Welche Einsätze erhalten die variable Quote? Bleiben Außenwetten unverändert? Und wie stark unterscheidet sich das Spielgefühl zwischen einzelnen Runden? Diese Fragen sind für das Verständnis wichtiger als ein einzelner großer Treffer.

Die Demo zeigt im Wesentlichen:

  • Die Spieloberfläche und den Ablauf: Die Boost Spinbar wird vor dem Spin angezeigt, die Auszahlungsstufe ist der jeweiligen Runde zugeordnet.
  • Die qualifizierenden Inside-Wetten: Straight-Up, Split, Street, Corner und Line lassen sich von den unveränderten Außenwetten unterscheiden.
  • Die Zuordnung der Boost-Auszahlung: Die variable Stufe wird bei einem entsprechenden Treffer auf die Straight-Up-Wette angewendet, nicht pauschal auf jeden qualifizierenden Inside-Einsatz.
  • Die drei Auszahlungsstufen: Standard mit 29:1, Boost mit 50:1 und Super Boost mit 100:1 werden als unterschiedliche Spielzustände sichtbar.
  • Das finanzielle Risiko: Es wird kein echtes Geld eingesetzt. Gewinne in der Demo besitzen keinen realen Auszahlungswert.
  • Die Altersgrenze: Auch das Kennenlernen eines Glücksspielprodukts richtet sich ausschließlich an Personen ab 18 Jahren.

Die Demo kann aber nicht alles leisten. Sie bildet vor allem die technische Mechanik ab, nicht die psychologische Situation eines Echtgeldspiels. Ein 100:1-Super-Boost wirkt mit virtuellen Credits anders als mit einem Betrag, dessen Verlust im eigenen Budget spürbar wäre. Das ist kein kleiner Unterschied, sondern verändert die Wahrnehmung jeder folgenden Runde.

Auch eine kurze Demo-Stichprobe liefert keine belastbare Aussage über die langfristige Verteilung der Boost-Stufen. Wer 50 oder 100 Spins beobachtet, erhält einen ersten Eindruck von der Oberfläche und der Varianz, aber keine statistische Garantie. Selbst mehrere hundert Runden würden die öffentlich nicht dokumentierte Gesamtverteilung nur unvollständig abbilden. Vor allem darf ein gehäuftes Auftreten von Super-Boosts in einer kurzen Sitzung nicht als Beleg dafür gelten, dass die hohe Quote regelmäßig zu erwarten ist.

Für einen sinnvollen Test empfiehlt sich deshalb eine klare Trennung:

1. Zuerst die Boost-Stufe jeder Runde beobachten, ohne die Anzeige sofort als Gewinnchance zu interpretieren.

2. Danach prüfen, welche Inside-Wetten die Aktivierung auslösen und ob dafür ein Straight-Up-Einsatz vorhanden sein muss.

3. Anschließend kontrollieren, welcher Einsatz im Gewinnfall tatsächlich von der variablen Quote profitiert.

4. Erst dann die Treffer und Fehlwürfe getrennt von der jeweiligen Auszahlungsstufe betrachten.

5. Zum Schluss beurteilen, ob der variable Reiz die niedrigere Standardauszahlung und die zusätzliche Ungewissheit rechtfertigt.

Wer 20p Boost Roulette gratis spielen möchte, sollte die Demo deshalb nicht als Beweis für eine günstige Strategie verstehen. Sie ist ein Anschauungsinstrument. Sie zeigt, wie das Produkt aufgebaut ist, wo die Boost-Bar erscheint und welche Rolle die einzelnen Wettarten spielen. Eine Spielweise, mit der sich der Zufall oder die Häufigkeit des Super-Boosts kontrollieren ließe, ergibt sich daraus nicht.

Unser Ergebnis zum 20p Boost Roulette Test

Das Spiel ist technisch leicht zugänglich, aber in seiner Auszahlungslogik weniger unkompliziert, als die große 100:1-Anzeige vermuten lässt. Das europäische Rad bleibt vertraut: eine Null, 37 Fächer und die bekannten Außen- und Inside-Wetten. Neu ist nicht die Trefferstruktur, sondern die zufällig wechselnde Quote für Straight-Up-Wetten.

Die qualifizierenden Inside-Wetten erfüllen dabei eine wichtige, aber begrenzte Funktion. Sie sind Voraussetzung für die Aktivierung der Boost-Mechanik. Die variable Auszahlung darf jedoch nicht auf Split, Street, Corner, Line oder sämtliche Inside-Wetten zusammen übertragen werden. Sie ist ausschließlich dem Straight-Up-Einsatz zuzuordnen. Gerade diese Unterscheidung entscheidet darüber, ob man die Spielbeschreibung korrekt liest oder aus der Boost-Bar eine deutlich umfassendere Verbesserung sämtlicher Zahlenwetten ableitet.

Unser Eindruck aus der Demo fällt deshalb zweigeteilt aus. Die Mechanik ist verständlich und sorgt für sichtbare Abwechslung zwischen den Spins. Eine 100:1-Stufe erzeugt sofort Aufmerksamkeit, besonders bei einem niedrigen Mindesteinsatz. Gleichzeitig bleibt sie ein seltenes, zufällig bestimmtes Ereignis mit unveränderter Trefferwahrscheinlichkeit. Die niedrigere Standardquote von 29:1 und der mögliche RTP-Bereich von 95,07 % bis 97,30 % gehören genauso zur Bewertung wie der Super Boost.

Wer das Spiel ausprobieren möchte, sollte zunächst 20p Boost Roulette demo nutzen, die Wettarten auseinanderhalten und die Anzeige nicht mit einer Garantie verwechseln. Das Spiel kann unterhaltsam sein, wenn die variable Quote als zusätzliche Schwankung verstanden wird. Als mathematischer Vorteil für den Spieler lässt sie sich aus der 100:1-Spitze allein nicht ableiten. Der entscheidende Punkt bleibt der gleiche wie bei anderen Roulette-Varianten: Die Kugel wird nicht wahrscheinlicher auf der gesetzten Zahl landen, nur weil die mögliche Auszahlung in dieser Runde höher angezeigt wird.

Ähnliche Slots

Häufige Fragen

Wie hoch ist die maximale Auszahlung bei 20p Boost Roulette?
Die beworbene Spitzenauszahlung liegt bei 100:1, was als Super Boost bezeichnet wird.
Gilt die Boost-Auszahlung für alle Roulette-Wetten?
Nein, die variable Auszahlung von 29:1, 50:1 oder 100:1 gilt ausschließlich für Straight-Up-Wetten auf eine einzelne Zahl.
Was ist der Standardwert für eine Einzelzahl bei diesem Spiel?
Der spielinterne Standardwert für eine Straight-Up-Wette beträgt 29:1 und liegt damit unter der klassischen europäischen Roulette-Quote von 35:1.
Welche Einsätze aktivieren die Boost-Mechanik?
Die Boost-Bar wird durch eine definierte Gruppe von Inside-Wetten aktiviert, zu denen Straight-Up, Split, Street, Corner und Line gehören.
Kann man die Boost-Stufe durch eine bestimmte Strategie beeinflussen?
Nein, die Auszahlungsstufe wird vor jedem Spin zufällig durch einen Zufallsgenerator bestimmt und lässt sich nicht durch Setzstrategien erzwingen.