Leiterplatten Prototypen: Fünf Anbieter im Leistungsvergleich
Das kennen wir alle: Das Layout ist endlich DRC-sauber, die Bestückungsdrucke liegen sauber auf dem Kupfer, der Lötstopplack wurde zuletzt noch um die Fine-Pitch-Footprints herum auf minimalen Steg korrigiert – und jetzt brauchen wir das Board.

Wenn der Prototyp bis Freitag auf dem Tisch liegen muss
Nicht irgendwann, sondern bis Ende der Woche, weil am Montag die EMV-Vorprüfung ansteht oder die Messkette aufgebaut werden soll. In genau solchen Momenten entscheidet sich, ob ein Prototypen-Dienstleister nur ein Lieferant ist oder ein Entwicklungspartner, der uns mitdenkt.
Wer in Deutschland Leiterplatten-Prototypen fertigen lassen will, hat heute eine Auswahl, die noch vor zehn Jahren unvorstellbar war. Express-Services ab zwei Stunden, automatisierte Online-Konfiguratoren, die binnen Minuten ein Angebot ausspucken, und Bestückungsservices, die direkt mit der Platinenfertigung verzahnt sind. Wir haben fünf etablierte Anbieter unter die Lupe genommen – Beta LAYOUT, Multi Circuit Boards, Aisler, WEdirekt und Leiton – und zusätzlich Eurocircuits als Referenz aus dem europäischen Ausland mit aufgenommen. Was am Ende zählt, ist nicht die schnellste Zahl auf der Webseite, sondern die Frage: Welcher Dienstleister passt zu unserem konkreten Projekt, unserem Toleranzprofil und unserem Zeitfenster?
Express-Lieferzeiten: Von zwei Stunden bis drei Werktage
Der erste Blick geht fast immer auf die Lieferzeit, und hier trennt sich die Anbieterlandschaft in zwei Lager. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die Express-Fertigung tatsächlich als Stunden-Geschäft verstehen: Leiton wirbt mit einer Express-Fertigung ab zwei Arbeitsstunden, Beta LAYOUT mit dem PCB-POOL®-Service ab acht Arbeitsstunden. Beide setzen dabei auf eine Fertigung in Deutschland – Beta LAYOUT im Werk in Aarbergen, Leiton ebenfalls am eigenen deutschen Standort – und können entsprechend kurze Reaktionszeiten realisieren, weil der Versandweg entfällt und die CAM-Abwicklung direkt im Haus passiert.
Wer einen Prototyp wirklich über Nacht braucht, sollte nicht erst am späten Nachmittag bestellen – die CAM-Prüfung und der Produktionsstart brauchen auch beim schnellsten Anbieter realistisch ihre Vorlaufzeit.
Auf der anderen Seite stehen Anbieter, deren Express-Service in Tagen rechnet, aber dafür oft günstiger ist oder technisch breiter aufgestellt. Multi Circuit Boards liefert ab einem Arbeitstag im Express-Modus, bei einer Standard-Produktionszeit von vier Arbeitstagen. Aisler bietet die „Beautiful Boards" genannten Platinen ebenfalls ab einem Werktag, kombiniert das aber mit einem klaren Online-Fokus und einem besonders einfachen Bestellprozess über den Browser. WEdirekt, der Online-Shop von Würth Elektronik CBT, setzt die Express-Untergrenze bei 72 Stunden an und liegt damit am oberen Ende des Express-Spektrums, profitiert aber von der Anbindung an die Würth-Gruppe und der damit verbundenen Infrastruktur in der Beschaffung.
Eurocircuits, unsere Referenz aus dem europäischen Ausland, liefert unbestückte Standardprototypen ab drei Werktagen – für Kunden im DACH-Raum ein durchaus realistischer Zeitrahmen, bedenkt man die postalischen Wege innerhalb Europas.
Wichtig ist dabei eine ehrliche Selbsteinschätzung: Eine 2-Stunden-Garantie hilft wenig, wenn CAM-Rückfragen ins Leere laufen oder die Versandlogistik den Zeitvorteil wieder auffrisst. Achten Sie beim Routing Ihrer Zeitplanung also weniger auf die bestmögliche Schlagzeile und mehr auf die Frage, wie verlässlich der Anbieter über die gesamte Kette – CAM-Prüfung, Produktion, Versand – kommuniziert. Erfahrungsgemäß lohnt es sich, vor der ersten Bestellung beim jeweiligen Dienstleister nachzufragen, ob die beworbene Express-Zeit für das eigene Datenpaket überhaupt realistisch ist – insbesondere bei Designs, die über Standard-FR4 mit 35 µm Kupfer hinausgehen.
Technische Kapazitäten: Wie viel Layer braucht das Projekt wirklich?
Sobald die Zeitfrage geklärt ist, rückt die Technik in den Vordergrund. Die meisten Hobby- und IoT-Projekte kommen mit zwei bis vier Lagen aus, ein typisches Mixed-Signal-Design mit ADC-Bereichen liegt bei vier bis sechs Lagen, und sobald impedanzkontrollierte differentielle Signale, DDR-Speicher-Anschaltungen oder Hochfrequenz-Strecken ins Spiel kommen, landen wir schnell bei acht oder mehr Lagen. Hier wird die Auswahl deutlich enger.
Multi Circuit Boards deckt mit 1 bis 48 Lagen das breiteste Spektrum ab und positioniert sich damit auch für Multilayer-Projekte, die im Prototypenstadium schon die Architektur eines Serienprodukts haben. WEdirekt arbeitet mit 1 bis 16 Lagen, was für die meisten Industrie-Anwendungen mehr als ausreichend ist. Leiton gibt bis zu 24 Lagen an und bedient damit ebenfalls den gehobenen Mittelbau. Beta LAYOUT fokussiert sich mit dem PCB-POOL®-Service eher auf Standard-Stackups bis etwa acht Lagen, ist darüber hinaus aber über die individuelle Anfrage erreichbar. Aisler wiederum konzentriert sich klar auf zwei- bis vierschichtige Designs – wer dort mit acht Lagen ankommt, ist im falschen Konfigurator.
Die Auswahl des Anbieters sollte nicht an der maximal möglichen Lagenzahl hängen, sondern an der Lagenzahl, die Ihr Design tatsächlich sauber braucht – und an der Frage, ob der Fertiger dieses spezifische Stackup in seinem Standardprozess abgebildet hat.
Ein oft unterschätzter Punkt ist die Materialverfügbarkeit. Nicht jeder Anbieter hat FR4 mit definiertem Tg-Wert, Low-Loss-Materialien für HF-Anwendungen oder dickes Kupfer für Leistungselektronik auf Lager. Wenn Ihr Design zum Beispiel 2 oz Kupfer auf den Außenlagen benötigt, weil Sie größere Ströme über die Leiterbahn führen wollen, dann ist das bei einem reinen Standard-Express-Service unter Umständen nicht abbildbar. Wir empfehlen, schon im Vorfeld das Datenblatt beziehungsweise die Stackup-Tabelle des Anbieters genau zu studieren – insbesondere dann, wenn Impedanzvorgaben mit engen Toleranzen gefahren werden.
Ein Blick auf die fertigungstechnischen Feinheiten lohnt sich ebenfalls. Fragen Sie sich: Benötigt Ihr Design Blind- oder Buried-Vias? Muss die Kontur gefräst werden, oder reicht eine V-Scoring-Variante? Gibt es Stege, die ausgelasert werden müssen? Nicht jeder Express-Dienstleister bietet alle Via-Typen im Standardprozess an. Blind Vias etwa sind bei einigen Anbietern nur über Sonderanfrage möglich und verlängern die Lieferzeit entsprechend. Wer diese Anforderungen frühzeitig klärt, spart sich Rückfragen aus der CAM-Abteilung und wertvolle Tage im Zeitplan.
Preisstrukturen und Einstiegshürden
Beim Thema Preis wird es unübersichtlich, weil die Anbieter sehr unterschiedliche Modelle fahren. Aisler ist hier am transparentesten: Die „Beautiful Boards" starten ab 12,20 €, und der Online-Konfigurator rechnet sofort durch, was die jeweilige Bestückung, Lagenanzahl und Lieferzeit konkret kostet. Das ist für Einzelstücke und Kleinserien ideal, weil der Bestellvorgang komplett im Browser abläuft und keine Anfragephase nötig ist.
Die anderen Anbieter arbeiten stärker mit angefragten Angeboten oder gestaffelten Konditionen. Beta LAYOUT veröffentlicht einen PCB-POOL®-Preisrechner, der für Standardkonfigurationen ebenfalls Direktpreise liefert. Multi Circuit Boards, Leiton und WEdirekt kalkulieren projektbezogen, wobei die Preisspanne je nach Lagenzahl, Stückzahl und Lieferzeit deutlich variiert. Was bei der Bewertung leicht unterschätzt wird: Versandkosten und eventuelle Tooling-Kosten für Sonderoptionen wie spezielle Lötstopplack-Farben, gefräste Konturen oder Sonderbohrungen.
Der günstigste Stückpreis ist nicht automatisch der beste Projektpreis – Versand, eventuelle Express-Zuschläge und CAM-Nacharbeit entscheiden am Ende über die Gesamtkosten.
Eine Faustregel aus unserer Praxis: Für einen einzelnen 2-Lagen-Prototyp im Standardformat liegen die Anbieter preislich relativ eng beieinander. Sobald aber 4-Lagen-Designs, Impedanzkontrolle oder Sonderfarben ins Spiel kommen, öffnet sich die Schere. Wägen Sie also ab, ob Sie wirklich die schnellste Express-Option brauchen oder ob die Standardlieferung mit moderatem Aufpreis den gleichen Zweck erfüllt. Oft reicht ein Tag mehr Vorlaufzeit, um die Hälfte der Express-Kosten zu sparen.
Ein weiterer Kostenfaktor, der gern übersehen wird, ist die Datenqualität. Wenn Ihre Gerber-Dateien ein Problem haben – eine fehlende Lagen-Zuordnung, inkonsistente Dateinamen oder ein nicht sauber definierter Lötstopp-Masken-Auszug –, dann verursacht das CAM-Nacharbeit. Manche Anbieter rechnen diese Nacharbeit als Pauschale ab, andere fakturieren nach Aufwand, und wieder andere verweigern die Bearbeitung, bis die Daten sauber vorliegen. Im schlimmsten Fall kostet Sie eine solche Rückfrage genau den Tag, den Sie für die Express-Lieferung eingeplant hatten. Saubere Daten sind damit nicht nur eine Frage der Qualität, sondern direkt eine Frage des Geldbeutels.
Standortstrategien: Lokale Nähe versus globale Skalierung
Ein Punkt, der in der Beschaffung gerne unterschätzt wird, ist die Frage, wo tatsächlich gefertigt wird. Beta LAYOUT produziert durchgängig in Deutschland (Aarbergen), was kurze Versandwege und eine direkte Kommunikation mit der CAM-Abteilung ermöglicht. Leiton setzt ebenfalls auf eine Fertigung der Express-Prototypen am eigenen deutschen Standort, verlagert aber die Serienproduktion nach China – was für einen Prototyp mit anschließender Serienplanung interessant sein kann, weil man dann mit dem gleichen Fertiger durchskalieren kann. Multi Circuit Boards hingegen fertigt im Ausland, was sich meist im Preis niederschlägt, aber längere Versandzeiten bedeutet. Aisler arbeitet mit einem europäischen Produktionsnetzwerk, WEdirekt ist über Würth Elektronik CBT an die Produktionskapazitäten der Würth-Gruppe in Deutschland angebunden. Eurocircuits produziert in Ungarn und ist damit außerhalb Deutschlands, aber innerhalb Europas – mit entsprechend kurzen Versandwegen in den DACH-Raum.
Für DFM-relevante Fragestellungen kann die Standortwahl entscheidend sein. Wenn Sie etwa ein Problem mit dem Lötstopplack-Steg zwischen Fine-Pitch-Pads haben, ist es hilfreich, mit der CAM-Abteilung direkt sprechen zu können, anstatt nur per Ticket-System zu kommunizieren. Bei heiklen Designs, die in der Vergangenheit schon einmal durch die CAM-Prüfung gefallen sind, kann es sinnvoll sein, einen Anbieter zu wählen, bei dem Sie in derselben Zeitzone sitzen und notfalls anrufen können. Das klingt banal, wird aber in der Praxis regelmäßig unterschätzt – besonders dann, wenn am Freitagnachmittag eine Rückfrage aus der CAM-Abteilung kommt und Sie bis Montagmorgen nicht reagieren können.
Ein weiterer Aspekt der Standortstrategie betrifft die regulatorische Seite. Wer Prototypen für sicherheitskritische Anwendungen fertigen lässt – etwa in der Medizintechnik oder im Automotive-Bereich –, muss unter Umständen nachweisen können, dass die Fertigung in einem bestimmten Umfeld stattgefunden hat. Hier kann eine lokal ansässige Fertigung den Dokumentationsaufwand erheblich vereinfachen.
Bestückungsservices und Vorlaufzeiten für die Baugruppenfertigung
Die Bestückung ist oft der nächste logische Schritt nach der reinen Leiterplattenfertigung, und hier tun sich erhebliche Unterschiede zwischen den Anbietern auf. Aisler bietet einen Bestückungsservice mit einer Vorlaufzeit von rund sechs Werktagen an, der die SMD-Bestückung für die gängigen Baugruppen-Größen abdeckt. Eurocircuits liefert im „PCB proto plus assembly"-Modus bestückte Platinen mit einer Standardzeit von sechs Arbeitstagen. Bei den anderen Anbietern ist die Bestückung projektbezogen anzufragen oder über separate Geschäftsbereiche organisiert. WEdirekt profitiert hier von seiner Einbindung in die Würth-Gruppe, was die Bauteilbeschaffung über den verfügbaren Komponentenbestand vereinfachen kann.
Für DFM-relevante Fragestellungen kann die Standortwahl auch bei der Bestückung entscheidend sein. Wenn die CAM-Abteilung beim Bestückungsdruck Anpassungen vorschlägt – etwa eine Verschiebung von Referenzpunkten oder eine Korrektur der Pastenmaske –, ist es hilfreich, wenn das Feedback zeitnah kommt und die Abstimmung nicht über Tage hinweg per E-Mail laufen muss. Gerade bei Prototypen mit Fine-Pitch-Bauteilen wie BGAs mit 0,5 mm Pitch oder QFN-Gehäusen mit Exposed Pad ist die Kommunikation zwischen Layouter und CAM-Techniker oft der entscheidende Faktor für eine erfolgreiche Erstbestückung.
Eine Sache, die wir in der Praxis immer wieder sehen: Wer für den Prototyp die Bauteile selbst beistellt, sollte die Bestückungsdrucke im Layout sauber halten und ein konsistentes BOM-Format liefern. Das spart CAM-Zeit und damit am Ende auch Lieferzeit. Achten Sie also schon im Layout auf eine saubere Zuordnung zwischen Footprint-Pad, Bestückungsdruck und BOM-Position – das zahlt sich spätestens bei der Bestückung aus. Ein häufiger Fehler ist die Verwendung von unterschiedlichen Bauteilbezeichnern zwischen BOM und Layout, was beim Pick-and-Place-Prozess zu Verwirrung führt und im schlimmsten Fall eine Fehlbestückung nach sich zieht.
Anbieter im direkten Vergleich
Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Eckdaten in einer Übersicht zusammengefasst. Die Tabelle ersetzt keine individuelle Anfrage, aber sie hilft beim schnellen Eingrenzen, welcher Anbieter für welches Profil grundsätzlich in Frage kommt.
| Kriterium | Beta LAYOUT | Multi-CB | Aisler | WEdirekt | Leiton | Eurocircuits |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Express ab | 8 Arbeitsstunden | 1 Arbeitstag | 1 Arbeitstag | 72 Stunden | 2 Arbeitsstunden | 3 Arbeitstage (unbestückt) |
| Lagenanzahl | Standard bis ca. 8 (PCB-POOL®), darüber Anfrage | 1 bis 48 | 2 bis 4 | 1 bis 16 | bis 24 | 2 oder 4 (PCB proto) |
| Fertigungsstandort | Deutschland (Aarbergen) | Ausland | Europa | Deutschland (Würth) | Deutschland (Express), China (Serie) | Ungarn |
| Bestückungsservice | Anfrage | Anfrage | ca. 6 Werktage | projektbezogen | Anfrage | 6 Arbeitstage |
| Einstiegsmodell | PCB-POOL® | Projektanfrage | „Beautiful Boards" ab 12,20 € | Online-Shop | Express-Service | PCB proto |
Welcher Anbieter passt zu welchem Projekt?
Wenn wir die Erfahrungen aus unserer Layout-Praxis zusammenfassen, ergibt sich kein universeller Gewinner, sondern ein klares Anwendungsprofil. Für absolute Geschwindigkeit und lokale Fertigung sind Leiton und Beta LAYOUT die erste Adresse, wobei Leiton bei 2-Stunden-Express die Nase vorn hat und Beta LAYOUT mit dem PCB-POOL®-Service eine sehr robuste Standardvariante bietet. Für breite technische Aufstellung und hohe Lagenzahlen ist Multi-CB der passende Ansprechpartner, allerdings mit der Einschränkung der längeren Versandwege.
Aisler punktet, wenn es um unkomplizierte Bestellung, transparente Preise und schnelle Lieferung für 2- bis 4-Lagen-Designs geht – ideal für schnelle Funktionsmuster und kleinere Entwicklungsabteilungen. WEdirekt spielt seine Stärke aus, wenn Sie ohnehin schon mit der Würth-Gruppe verbunden sind und eine Beschaffungskette bevorzugen, die über einen zentralen Ansprechpartner läuft. Eurocircuits ist eine solide Wahl für europäische Kunden, die einen unbestückten Standardprototyp in wenigen Tagen brauchen und dabei auf eine eingespielte Online-Plattform setzen.
Entscheidend ist nicht, welcher Anbieter am schnellsten oder am günstigsten ist, sondern welcher zu Ihrem Stackup, Ihrer Lagenzahl, Ihrem Toleranzprofil und Ihrem Beschaffungsprozess passt.
Mein pragmatischer Rat aus der Praxis: Wenn Sie wissen, dass Sie in den nächsten sechs Monaten eine Kleinserie von 50 bis 500 Stück nachziehen wollen, lohnt sich der Blick auf einen Anbieter, der Prototyp und Serie aus einer Hand liefern kann – Leiton mit seinem China-Standbein oder WEdirekt mit der Würth-Anbindung sind hier Kandidaten, die diese Skalierbarkeit mitbringen. Wenn Sie hingegen nur einen einzelnen Funktionsprototyp für eine interne Prüfung brauchen, fahren Sie mit Aisler oder Beta LAYOUTs PCB-POOL® in der Regel am entspanntesten. Achten Sie bei jeder Bestellung darauf, dass die Gerber-Daten und der Bestückungsdruck im Layout konsistent sind, dann klappt es auch mit der CAM-Prüfung beim ersten Anlauf.
Und noch etwas: Scheuen Sie sich nicht, bei einem neuen Anbieter zunächst mit einem unkritischen, einfachen 2-Lagen-Board zu starten. So lernen Sie den Prozess, die Kommunikation und die Qualität kennen, bevor Sie ein komplexes 8-Lagen-Impedanzdesign in die Hände geben. Diese Art des „Probe-Bestückens" spart langfristig mehr Zeit und Nerven als jeder Express-Service, den man blind bucht.